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Gedanken um Auslandstierschutz und Transporte

 

Entlaufen … entlaufen … entlaufen …

Täglich … und immer mehr … Man mag und kann es nicht mehr sehen und lesen.

Stress

Foto: Birthe Thompson
Vorbildlicher Tierschutz. Ausländer – Ungar!
Morani, ehemaliger Nothund, hat den Glauben an alles verloren. Kurz vor Aufgabe. Lebt nun bei wunderbaren Menschen.

  • “gerade angekommen”
  • ” beim Umladen geflüchtet”
  • “gesichtet und geflohen”
  • “von Zug oder Auto überfahren''

Auffallend, dass bei denen, die als scheu und ängstlich beschrieben werden, selten die Rückmeldung zu lesen ist “konnte gesichert werden”.

  • Wo bleiben sie?
  • Was geschieht mit ihnen hier in der großen Fremde, die sie nicht einschätzen können?

Heimatlos …

JEDES Leben ist es wert, geschützt zu werden! Schutz aber bedeutet für mich Fürsorge und Akzeptanz der Bedürfnisse einer jeden einzelnen Seele und das beginnt mit dem ersten Tag der Zuwendung und nicht erst nach einem Transport.

Ich verstehe es nicht, denn gerade von denen, die sich den Auslandshunden, dem Auslandstierschutz, verschrieben haben, wird jegliche Kritik AN TRANSPORTEN und NACHSORGE immer gleich abgetan, als sei man gegen die Hunde bzw. Tiere aus dem Ausland.

Vielleicht aber müssen diese speziellen Auslandstierschützer so reagieren, damit sie ihr Tun nicht selbst hinterfragen müssen. Retten, um jeden Preis? Von den illegalen Rettungen und den damit verbundenen Gefahren für die Hunde hier im Land, will ich gar nicht anfangen. Wer diese Gefahren nicht sehen will, rettet nicht zum Schutz der Tiere, sondern blind, um das eigene Ego zu befriedigen.

Aber bereits beim Vorstellen der Kataloghunde, die es zu retten gilt, scheitert es oft an aufklärenden Infos zum jeweiligen Tier. Findet man dadurch leichter Adoptanten, weil das Mitleid geweckt wird? Findet man aber auch die wirklich geeigneten Adoptanten, die wissen, auf was sie sich einlassen? Ich vermisse die Aufklärung dazu auf den einschlägigen Seiten, wie anders zum großen Teil diese Hundeseelen auf Zuwendung, Sofa, volle Futterschüssel reagieren.

Wenn ich bedenke, dass die Tiere im HIER und JETZT leben und sich mit dem, wie sie leben deutlich besser arrangieren als wir Menschen, dann kennen sie unsere vermenschlichten Träume nicht. Sie ticken anders als unsere hier gezüchteten oder produzierten Haushunde.

Stress

Foto: Birthe Thompson
Vorbildlicher Tierschutz. Ausländerin – Ungarin!
Maxi, ehemalige Nothündin, hat sich aufgegeben. Lebt nun geliebt und umsorgt.

 

Und was machen wir Menschen (dazu gehören für mich auch die Hundefänger)?

  • wir fangen sie ein und bringen sie in irgend welche Lager, trennen Freunde, die gemeinsam streunten, trennen Anführer einer solchen Truppe von den Schwächeren
  • dort schließen die Hunde aus der Situation heraus neue Freundschaften. Das vermeintliche Zutrauen zum Menschen, weil sie mit dem Schwanz wedeln, wenn er kommt, gilt mehr der Futterschüssel als dem Menschen selbst.
  • sie leben in ihrer Situation Hunde – orientiert und nicht Menschen – orientiert. Denn die Kumpel zählen mehr, weil man sich gegenseitig braucht
  • dann kommt der Mensch und betreibt seine Auslese im Tierschutz, wer annähernd nach seinem Aussehen “mit darf”
  • erneut trennt man Freunde nach den eigenen Kriterien und entscheidet, wer denn nun endlich auf ein Sofa MUSS.

 

Verladen, transportieren, viele Stunden im Kennel über und untereinander gestapelt. Was fühlen sie, was durchleben sie alles in dieser Zeit?

 

Und wir maßen uns an, zu denken, dass sie da nun mal durch müssen?

  • Dann kommt die PS, meist auch wieder neue andere Hunde, die dort schon sind. Nun ja, für das große Glück auf Erden muss man sich halt anpassen?Und wenn sie sich annähernd angepasst haben, und dem Irrtum unterliegen, die neue Umgebung als Zuhause anzusehen, dann müssen sie erneut Hundefreunde und Gewohnheiten verlassen, weil endlich die Endstelle gefunden ist.

 

Und wir maßen uns an, dass die Hunde das verstehen müssen?

Und ohne Frage haben auch diese Hunde ein Recht auf Leben. Aber sie haben vor allem das Recht, verstanden und akzeptiert zu werden und nicht nach unserem Gutdünken unserer Willkür zu unterliegen.

Für alle, die sich dem Auslandstierschutz verschrieben haben, gibt es bis auf wenige Ausnahmen nur die Lösung, die Tierschützer in den Ländern vor Ort zu unterstützen, dass erträgliche Bedingungen geschaffen werden. Ein Kampf auch gegen Behörden, ohne den aber der eigentliche Tierschutz auf der Strecke bleibt.

Massentransporte können das Problem nicht lösen und Tierschutz der Mitleidsschiene auf dem Rücken der Tiere auch nicht.

Für mich hat das Thema noch viele Aspekte, aber dann wird das hier ein Buch …

Und ja, es soll keine Verallgemeinerung sein, denn es gibt sie auch, die mit Verantwortung im Auslandstierschutz arbeiten und transportieren. Und ich bin mir sicher, dass die sich durch meine Gedanken nicht auf den Schlips getreten fühlen …

 

Regina Buchhop   13.02.2015

 

http://www.wissen-hund.de/gedanken-um-auslandstierschutz-und-transporten/

 

 

Redaktionelle Anmerkung: Bitte lesen Sie weitere Folgen, die sich hieraus ergeben können:

 

 

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Kontakt

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