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Bulma, gestorben am 1.11.2014 (DE)

 

BULMA war von ihrem Vorbesitzer im Alter von 7 Jahren in die Perrera abgeschoben worden. Sie hatte ein sehr schlechtes Fell, sah dadurch nicht besonders attraktiv aus und hätte sicherlich keine Chance mehr auf Vermittlung gehabt, aber sie hatte Glück.  Durch Bekannte wurde ein Dobermann-Fan auf sie aufmerksam und gab ihr eine Chance.  Sie hatte bei ihm noch 3 wundervolle Jahre, bevor sie auf ihre letzte Reise ging.

Ihr neues Herrchen hat lange Zeit sehr gelitten und konnte erst im Juni 2015 ihre Zeit bei ihm dokumentieren. Das möchten wir gerne hier mit allen teilen!


Hier links sieht man Bulma noch in der Perrera von Ibiza,  rechts  unten nur 1 Jahr später (gebarft, geliebt und gepflegt) bei ihrem Besitzer!

Die Bilder sprechen Bände.  Es lohnt sich, auch einen  älteren Hund noch eine Chance zu geben.

Nachruf für Bulma

Es war gestern auf den Tag genau 3 Jahre her seit ich den ersten Kontakt zu Ursula und somit auch mit meiner geliebten Dobermann Hündin Bulma hatte. Ich kann erst seit kurzen über Bulma schreiben ohne dass ich gleich in tiefe Trauer verfalle.

Ich suchte 2012 eine Dobermannhündin da ich in diese Rasse schon lange vernarrt war. Ich hatte bisher immer Pudel Damen. Jetzt wollte ich mit, da ich in mein eigenes Haus mit großem Garten umzog, meinen Traum verwirklichen. Ich entschied mich, eine Hündin aus dem Tierschutz zu nehmen, so um die 3 oder 4 Jahre alt. Trotz vieler Anfragen bei diversen Vereinen bekam ich keine Dobi Dame, da diese immer nur an Menschen mit Dobermann Erfahrung Hunde abgeben - und da ich ja nicht persönlich bekannt war, gab es keine Chance.

Glücklicherweise verbrachte meine Arbeitskollegin und gute Freundin Christiane mit ihrem Mann ihren Urlaub auf Ibiza. Da lernte sie Ursula kennen, schloss mit ihr Freundschaft über FB, aber was sie nicht wusste, durch einen Zufall war sie mit meinem Login bei FB. So schloss ich unbeabsichtigt Freundschaft mit Ursula. Eine glückliche Fügung wie es sich später herausstellte, denn nur so bekam ich die schönste, liebenswürdigste und intelligenteste Dobermann Dame die es gab.

Ich fragte also nach ein paar Tagen Ursula, ob sie zufällig auch eine Dobi Dame zu vermitteln hatte. War es Schicksal oder Fügung??? Ich weiß es nicht, aber irgend so ein Idiot hatte tatsächlich meine Bulma ins Tierheim abgeschoben - weil sie ihm zu alt war!!! Glück für mich. Ursula schickte mir Bilder von Bulma. Ich war Feuer und Flamme.  Man ging in der Perrera davon aus, dass Bulma 4 Jahre alt sei. Da Ursula mich damals nicht persönlich kannte, hatte auch sie so Ihre Bedenken mir die Dame zu geben, weil ich alleine mit meiner Pudel Dame Lilly lebte und natürlich auch noch Geld verdienen muss. Nach regen E-Mail Verkehr und einer sehr positiven Beurteilung von Christiane und dem Umstand, dass Bulma keine 4 Jahre sondern schon 7 war, bekam ich sie.

Ich weiß es noch als ob es gestern gewesen wäre. Der 30.06.2012. Da kam Bulma in Frankfurt am Flughafen an. Christiane und meine Hündin begleiteten mich. Ich erwartete Bulma in großer Freude und Aufregung.  Nachdem viele Hunde in ihren Boxen ankamen und äußerst ängstlich waren, erwartete ich auch Bulma so. Meine Überraschung war sehr groß als ich dann Bulma sah. Von wegen in einer Box oder ängstlich… Ganz souverän mit hoch erhobenem Kopf schritt Bulma mit Ihren Paten Anett Hadler und Alessandro Bufalari heraus. Sie sah sich um als ob sie mich suchen würde.

Glücklich begrüßte ich sie mit einem Küsschen und einem Leckerchen die sie beide genüsslich entgegen nahm. Ich weiß, es war auf beiden Seiten Liebe auf den ersten Blick. So begann unser gemeinsames Leben in Deutschland zusammen mit Lilly.  Im Auto war sie so lieb und entspannt. Bei unseren Pausen war sie relaxt und machte den Kasper. Sie war lustig und drehte sich auf den Rücken und wälzte sich. Es war so schön zu sehen, wie wohl sie sich fühlte.

mZu Hause angekommen ließen wir sie erst mal durch die Wohnung gehen um sich alles anzuschauen. Es schien ihr zu gefallen, denn sie fühlte sich bald zu Hause. Zuerst schlief sie auf der Couch im Wohnzimmer (meine Hunde dürfen immer mit mir das Bett teilen). Ich schlief also mit Lilly im Bett und machte die Tür zum Schlafzimmer zu da Bulma ja im Wohnzimmer fest schlief. Eines Morgens wachte ich auf und Bulma lag neben mir im Bett.  Hmm dache ich, hast die Tür nicht richtig zu gemacht! Doch dann kam es mir… macht sie vl. Türen auf??? Also ich ins Schlafzimmer, Tür zu und Bulma gerufen .. und siehe da, die Dame machte die Tür auf und kam zu mir rein. Ich stolz wie Oskar :)

Was sie sonst noch so konnte sollte ich ziemlich schnell herausfinden. Mein Schatz konnte nicht nur Zimmertüren aufmachen (nach außen aufstoßen aber auch nach innen ziehen) was ja schon was ist, nein sie öffnete auch große Kühlschranktüren und natürlich machte sie diesen auch leerL. Sollte ja Eigentlich sauer auf sie sein, war aber mal wieder stolz auf sie. Meine tolle Hündin… erzählte es jedem der es hören wollte oder auch nicht  ;-). Schließlich entschied ich mich eine Kindersicherung an den Kühlschrank zu machen. Sie wusste, dass die Tür wegen der Sicherung nicht mehr auf ging, da kam sie also nicht mehr hin. Also musste der Mülleimer dran glauben. Obwohl meine Küche keine Griffe hat, bekam sie auch diese Schubladen mühelos auf. Ohne hinzusehen ging sie mit einer Pfote rein und machte sie auf. Wenigstens ließ sie das Geschirr drin.

Bulma war eine liebe Maus, verträglich mit allen Hunden… aber Katzen das ging ja gar nicht. Die musste man jagen. Schnell hat Bulma herausgefunden wo diese wohnten… anfangs habe ich sie ohne Leine laufen lassen. Das tat sie auch ordentlich, bis ich nicht aufpasste, weg war sie und hat die Katzen besucht. Ich rannte natürlich hinterher, aber ein Dobi kann sehr schnell rennen. Bekam sie natürlich nicht. Mit dem Kopf nach unten ging ich nach Hause mit der Angst ich finde sie nicht mehr. Meistens war aber die Dame schon wieder vor mir zu Hause und wartete vor der Tür. Auch hier sollte ja ein Besitzer sauer sein aber mich erfüllte auch dieser Umstand, dass sie es nach kurzer Zeit schon schaffte den Weg alleine nach Hause zu finden, mit Stolz. Selbstverständlich durfte sie, nachdem sie ein paarmal weggelaufen ist, nicht mehr von der Leine in unserem gewohnten Gebiet.

Eines Tages ging ich dann weiter weg von zu Hause, Gassi mit einer Bekannten. Es ging über eine stark befahrene Schnellstraße. Bulma spielte im Wald mit Ihrem Hundekumpel Lucky und ich ließ sie von der Leine, mit der starken Überzeugung Bulma läuft im fremden Gebiet nicht weg. Laufzeit war ja schließlich eine Stunde zum Haus. Tja, ich hatte mich getäuscht. Sie rannte mit Lucky und auf einmal war sie verschwunden. Wir suchten sie, holten das Auto und fuhren die ganze Strecke ab… nichts von ihr zu sehen. Mit dem genauen Wissen meine Hündin nie mehr zu sehen, da sie unmöglich alleine diese Strecke zurück finden würde, fuhr ich mit Tränen nach Hause und was sah ich… Bulma vor dem Haus. Ich kann gar nicht beschreiben wie glücklich ich war. Also gab es mal wieder keinen Ärger sondern nur wieder Umarmung und Küsschen. Tja wie ich erfahren und bezahlt habe, hat Bulma die Gelegenheit genutzt zwei Hühner zu killen und dem Hahn die Federn raus zu ziehen. Dieser war danach Handzahm.:)

So lebten wir eineinhalb Jahre glücklich zusammen bis ich dann an meinem Geburtstag eine leichte Wölbung auf ihrer Schnauze sah. Da ich ja immer überängstlich war fuhr ich gleich mit ihr in die Notfallklinik, mit der Überzeugung ein Zahn oder eine Wurzel hat sich entzündet, doch die Worte des Arztes waren niederschmetternd … Wie alt ist sie? Wird neun sagte ich… Er: das ist ein Tumor, da kann man nix machen und Dobermänner werden eh nicht alt. Eine Welt brach zusammen. Soll ich meine geliebte Hündin schon hergeben müssen.  Ich wollte es nicht wahr haben. Am nächsten Tag zu meinem Hausarzt, die gleiche Aussage mit der Überweisung an die Tierklinik nach Freiburg zum CT. Nach einer Woche dann die Bestätigung, Bulma hat ein bösartiges Fibrosarkom. Überweisung nach Hofheim in eine Spezialklinik für Tumore. Wieder die Bestätigung für das Fibrosarkom, man kann nichts machen außer Schmerzmittel zu geben. Eine OP würde nichts bringen, man müsste den Oberkiefer abnehmen. Die Chance für die Heilung war aber nur gering. Zu 50 % kommen diese Tumore schnell wieder. NEIN das wollte ich ihr nicht antun. Chemo und Bestrahlung würden auch nichts helfen, Bulma muss sterben, Lebenserwartung max. ein dreiviertel Jahr.

Ich nahm mir vor, noch so viel Zeit mit ihr zu verbringen, wie es nur ging.  Wir unternahmen viel, gingen auf den Hundeplatz, viel spazieren und es gab viele Leckerlies.

Bulma war sehr tapfer. Sie jammerte nie und genoss ihr Leben weiterhin, als ob nichts wäre. Der Tumor wuchs und Zähne gingen ihr aus. Aber Bulma wollte leben, das spürte ich und auch wenn viele sagten, lass sie gehen, wusste ich dass sie das noch nicht wollte.  Bis zum 01.11.2014.  Als wir abends spazieren gingen, lief sie nur noch langsam hinterher, später lag sie ganz eng bei mir, Kopf auf meinem Bein. Wir schliefen auf der Couch ein und als ich gegen zwei Uhr morgens aufwachte, lag sie vor der Couch und schien weit weg zu sein. Da wusste ich, sie wollte gehen. Schweren Herzens rief ich beim Arzt an und sagte, dass wir kommen. Bulma schlief dort in meinem Arm ein.  Der 01.11.2014 sollte ihr Todestag sein. Jetzt steht sie in einer Urne bei mir im Wohnzimmer. Bulma hat gekämpft. Sie hat immerhin die genannte Lebenserwartung um ein viertel Jahr verlängert.

Viele sagen was für ein Glück, sie hatte ihre letzten Jahre bei mir sein dürfen, doch ich sage Nein, ich durfte mich glücklich schätzen, dass ich - wenn auch nur für kurze Zeit - mein Leben mit ihr teilen durfte.

Bulma, ich werde dich nie vergessen und ich danke Dir dass wir zusammen so eine schöne Zeit hatten.

 

In Erinnerung an Bulma

... Josef

31.05.2015

 

Hier noch einige Fotos zur Erinnerung an Bulma:

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Kontakt

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