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Ursus - verstorben am 20.01.2017 (CH)

 

URSUS ist am 20.01.2017 über die Regenbogenbrücke gegangen!

Hier der Bericht seines Frauchens:

Liebe Ursula,
danke für Deine liebe Mail. Ich habe nicht geantwortet weil ich wie im Koma war und ehrlich gesagt ich höre Ursus noch überall und bilde mir ein, dass er auf dem Sofa liegt oder in der Küche neben mir sitzt. Aber ich habe mich etwas beruhigt. Ich weiss jetzt auch, dass es ein Mythos ist, dass man es besser trägt wenn man schon Wochen vorher weiss, dass ein Freund gehen muss. Jetzt erzähl ich mal wie es eigentlich ging.

Ende Juni waren wir Hündler alle zusammen auf dem Riggi am Vierwaldstädter See zum Wandern. Es war ein wunderbarer Tag. Die Natur, der See und wir mit unseren Hundis mittendrin. Drei Tage später bemerkte ich, dass Ursus sich anders verhielt und ging zum Tierarzt. Er wurde untersucht, geröngnt, Blutbilder wurden gemacht und Krebsmarker gesetzt. Alles schien in Ordnung und mir wurde gesagt, er würde halt älter. Ich war empört, weil ein Hund nicht über Nacht alt wird. Es wurde nicht besser und ich war nun andauernd in der Tierklinik. Ich glaube wenn die schon meine Stimme hörten hatten die schon die Nase voll, weil ich immer wieder sagte meinem Hund geht es immer schlechter. Es wurden unzählige Blutbilder, Ultraschalls und am Ende sogar ein MRI gemacht. Alles ohne Resultat. Er wurde immer schwächer und ich war immer unglücklicher und habe innerlich einen furchtbaren Kampf gekämpft. Am 28 Oktober sass ich morgens auf meinem Bett und er sass neben mir und ich habe ihm gesagt, jetzt ist Schluss "Du musst Dich nicht mehr quälen, und ich muss es akzeptieren, dass Du nicht mehr kannst". Ich rief Peter an und sagte "komm mit mir, ich schaff das nicht alleine". Ja und da fand man nun den Tumor in der Milz und ich habe ihn dann doch noch operieren lassen obwohl er sehr, sehr schwach war. Aber er überlebte und erholte sich sehr gut. Die Diagnose war verheerend und ihm gab man 4 Wochen. Ursus aber war plötzlich wieder glücklich und hat gefressen wie ein Weltmeister. Er war ja so ein spezieller Hund. So ganz anders wie andere Hunde. Sehr selbstbewusst, sehr zurückhaltend, sehr freundlich und trotzdem hatte er was an sich, dass Leute ihn immer mit sehr viel Respekt behandelten. Er war sooooo beliebt hier im Quartier. Wir haben ja um die Ecke hier am Rhein einen Schrebergarten. Alle waren dagegen, dass ich einen Hund in die Anlage bringe. Du hättest sehen sollen wie alle geweint haben als er gestorben ist. Er war jedermans Liebling obwohl er sich immer sehr zurückhaltend benahm. Er bekam wieder ein Fell, dass es eine Pracht war und roch so wunderbar. Aber eines Morgens konnte er plötzlich nicht mehr aufstehen und in 2 Stunden war alles vorbei. In der Tierklinik sind alle Ärzte zusammengelaufen und alle haben sich verabschiedet von ihm. Er war so ein herziger Superhund. Eine kleine Geschichte aus der Tierklinik. Ursus war wie immer sehr freundlich zu allen und alle kamen immer um die Ecken gelaufen und haben immer gesagt. Ach Gott da ist ja unser Wuschel, ist der süss, er ist wie ein Knudelbär. Ursus fand auch alle in Ordnung, aber anfassen liess er sich nie. Er schnappte dann immer in die Luft und liess keinen an sich ran ausser mir. Also ist er uns entwischt durch die offene Behandlungstür und lief ganz gemütlich durch die ganze Klinik, in den Keller überall hin mit hoch erhobenen Schwanz. Alle meinten ich sollte ihn einfangen, aber ich wusste der kommt gemütlich zurück wenn er sich alles angeschaut hat. Alle haben so gelacht als er plötzlich wieder in den Behandlungsraum stolziert kam.
Ja, und nun bleibt mir nur noch eines zu sagen. Danke, dass Du mir Ursus anvertraut hast. Ich kann nichts anderes mehr tun als Dir zu danken für den wunderbaren Freund den Du zu uns nach Basel geschickt hast um uns allen hier ein ganz spezielles Geschenk zu machen.

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URSUS in der Schweiz! .....   abgereist am 24.06.12! 

Er lacht den ganzen Tag, aber nicht nur er ist glücklich, auch seine neuen Besitzer lieben ihn abgöttisch!

Mehr unter 'Stolze Hundebesitzer berichten'!

 

Hier alles über Ursus' traurige Vorgeschichte:

Ursus ist ein wunderschöner Belgischer Schäferhund Mischling im Alter von 4-5 Jahren, der die meiste Zeit seines Lebens in einem schrecklichen Zwinger zugebracht hat, im eigenen Kot, zusammen mit einer Hündin, in einem lieblos zusammen gebastelten Unterschlupf.

Die Fliegen haben seine Ohren anfaulen lassen, er konnte sich nicht dagegen wehren.

Eine tierliebe Schweizerin hat die Ibizenkischen Besitzer davon überzeugen können, dass diese Haltung auch in Spanien nicht erlaubt ist und sie gaben Ursus bereitwillig ab.

Weil ich ihn aber nicht sofort aufnehmen konnte, kam er erst einmal in die Städtische Perrera, wo ich ihn schon mal reservierte, damit ihn das selbe Los nicht noch einmal trifft und als dann zwei Wochen später zwei meiner Hunde abgereist waren, konnte ich ihn endlich am 3.02.2012 dort raus holen.

Ursus ist ein unglaublich lieber und bescheidener Hund, der es so gewohnt ist, draussen zu schlafen, dass er in den ersten Tagen lieber in meinem Transporter übernachten wollte, als mit den anderen Hunden ins Haus zu kommen. 

Man sah ihm bereits nach 2 Tagen an, wie wohl er sich bei uns fühlt.  Er geniesst es, auf dem Gelände herum zu laufen und  -  wenn ich etwas zu erledigen hatte - fuhr er anfangs immer  mit.  Er fährt sehr gerne Auto. Aus dem gebeugten Hund ist in so kurzer Zeit ein übermütig glücklicher Hund geworden!

An dem Zustand seiner Ohren kann man leider nichts mehr machen, vielleicht wachsen ja die Haare noch darüber, aber schon jetzt habe ich festgestellt, dass ich mehr auf sein strahlendes Gesicht achte, als auf seine Ohren.

Sein Rückenfell ist braun, nicht schwarz, was ihn wunderschön aussehen lässt.

Vielleicht findet sich eine nette Familie für ihn, die ihn so akzeptieren kann wie er ist. Die Ohren sind schliesslich nur ein kleiner Schönheitsfehler.

Ursus versteht sich mit allen anderen Hunden, nur Dogge Newton mag er seltsamerweise nicht besonders, vielleicht macht der ihm Angst wegen seiner imposanten Grösse.  Dabei geht Newton ihm sogar möglichst aus dem Weg.  Er sollte also nicht in einen Haushalt mit grösseren Hunden (mehr als 60cm Rückenhöhe).

Ich habe Ursus bereits kastrieren lassen und auch ein Leishmaniosetest wurde gemacht, Ursus ist eindeutig negativ getestet worden!  Er hat auch keine HD oder Innenohr-Entzündung! 

Natürlich braucht Ursus noch etwas Erziehung, das Meiste erreicht man bei ihm aber mit viel Liebe und Zuneigung. Er ist sehr verschmust.

 

So hat Ursus bisher hausen müssen! Mit einer Hündin, die der Besitzer nicht abgeben wollte, aber deren Lebensumstände er bereit war, zu verbessern!

                

    

Von diesem Ort aus kam er erst mal in die Perrera, wo ich ihn nach 2 Wochen rausholen konnte!

                                     

  Der erste Tag in Freiheit war dann der Weg zur Tierärztin:  zur Kastration! 

  Da war er schon viel fröhlicher:

Von hinten und von oben sieht man ganz deutlich, wie seine Ohren verstümmelt sind, von vorne sieht  man eher sein strahlendes Gesicht!

 

 

Und so ging es ihm bei uns, in Freiheit, bis zu seiner Abreise in die Schweiz:

abreise ursus_tashi.jpg abschied von ursus_tashi.jpg am flughafen m. ursus_tashi.jpg dsc04228.jpg dsc04229.jpg dsc04270.jpg dsc04276.jpg dsc04283.jpg dsc04286.jpg dsc04295.jpg dsc04301.jpg dsc04302.jpg dsc04370.jpg dsc04401.jpg img_1177.jpg img_1185.jpg img_1188.jpg img_1195.jpg img_1196.jpg img_1198.jpg img_1199.jpg img_1282.jpg img_1297.jpg img_1319.jpg img_1341.jpg img_1343.jpg img_1349.jpg img_1350.jpg img_1351.jpg img_1352.jpg img_1359.jpg img_1364.jpg img_1514.jpg img_1520.jpg img_1713.jpg urs.jpg ursus-juni-1.jpg ursus-juni-2.jpg ursus-perrera.jpg

 

Abschied von Ursus:

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Wir importieren BARF Futter nach Ibiza!

Aus Überzeugung!!  Wir importieren bereits seit Juli 2011 regelmässig (mittlerweile alle 5 Wochen 3 Paletten) schockgefrostetes Barffutter aus Deutschland, haben ein eigenes Kühlhaus zur Zwischenlagerung und freuen uns sehr, dass sich so viele Hundebesitzer für die artgerechte Ernährung ihrer Lieblinge interessieren!

Infos übers richtige BARFEN hier! 

... oder über das Direkt-Link  www.barf-ibiza.com

Kontakt

Ursula Esterházy
Tierschutz-Ibiza.com
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